Oberbaumbrücke

Draußen ist es kalt und grau – es herrscht Winter in Berlin. Es gibt bestimmt genug Gründe warum man lieber im Sommer nach Berlin kommen sollte. Es gibt aber auch Gründe, warum es gerade im Winter schön ist, die Hauptstadt zu besuchen.  Es ist nicht so überfüllt mit Menschenmassen, die Warteschlangen an den Clubs sind kürzer und manchmal herrscht eine ganz eigene, mystische Atmosphäre in der Stadt. Stellt euch vor, ihr sitzt in unserer Hostel Lobby und fragt euch, was ihr an einem kalten Wintertag machen könnt. Gefeiert habt ihr genug, die Museen habt ihr auch schon abgeklappert – nun möchtet ihr das „echte“ Berlin (tagsüber) erleben. Was ihr an so einem Berliner Wintertag unternehmen könnt erfahrt ihr heute – hier kommen unsere Top 5 Winteraktivitäten in Berlin!

Platz 1: Winterspaziergang

Raus an die frische Luft, egal ob Minusgrade herrschen!

Gerade wenn man sich raus aus der Stadt und rein ins Grüne begibt kann man im Winter sehr idyllische Spaziergänge in Berlin machen. Und ist nicht ein Spaziergang an der klaren Winterluft das beste Mittel gegen Kater und Müdigkeit nach einer durchgefeierten Nacht? Unser Vorschlag: lauft entlang der Spree (in Richtung Süd-Ost) bis zur Elsenbrücke und bewundert moderne Architektur und Street-Art; dann geht’s über die Elsenbrücke zum Treptower Park. Im Park könnt ihr weiter herrlich entlang der Spree spazieren bis zur Insel der Jugend – einer kleinen Idylle inmitten der Großstadt. Wenn ihr Glück habt gibt’s dort gerade Stockbrot und Lagerfeuer ☺. Der Spaziergang dauert ungefähr eine Stunde und wenn ihr danach zu geschafft seid, könnt ihr euch auch von Bus und U-Bahn in 20 Minuten zurück zum Hostel fahren lassen. Nehmt einfach einen Bus von der Haltestelle „Alt-Treptow“ bis „Schlesisches Tor“ von wo aus ihr nur noch eine Haltestelle mit der U-Bahn bis „Warschauer Straße“ fahren müsst.

Platz 2: Deutsches Essen

Deftige, deutsche Küche ist das beste Mittel zum Warmwerden.

Eigentlich kann man sagen, dass die deutsche Küche sowieso besser in die Wintermonate passt als in die Sommermonate. Im heißen Berliner Sommer hat man ohnehin keinen Appetit auf einen fetten Kasslerbraten oder eine große Portion Käsespätzle, oder? Traditionell-deutsches Essen ist deftig und üppig und wärmt einen von Innen richtig auf. Also ran an die Wurst! Kehrt nach eurem Winterspaziergang in einem deutschen Restaurant ein und lasst es euch schmecken. Wir empfehlen das Restaurant Keule auf der Simon-Dach-Straße – hier gibt’s deutsche Küche nach Omas Rezepten in nur zehn Minuten zu Fuß vom Industriepalast.

Platz 3: Schlittschuhlaufen

Ruff uff’s Eis!

Auch Bewegung im Kalten macht warm. Eine der schönsten Sportarten im Winter ist Schlittschuhlaufen, weil man das auch zusammen mit Freunden oder romantisch zu Zweit machen kann. In Berlin gibt’s mehrere Eisbahnen, die auch noch nach Weihnachten geöffnet haben – zum Beispiel die nagelneue Eissporthalle in Charlottenburg-Wilmersdorf oder die kleine aber feine Eislaufbahn auf dem Tempelhofer Feld. Eng ist es eigentlich überall wenn man erst spät aufs Eis geht – also lohnt es sich, recht früh loszulegen.

Platz 4: Rodeln

Man ist nie zu alt um sich wie ein Kind zu benehmen.

Ganz nach diesem Motto empfehlen wir euch: zieht euch was Wasserfestes an, schnappt euch einen Schlitten (dicker Müllsack oder „Po-Rutscher“ gehen aber auch) und dann ab auf die Rodelbahn! Natürlich müsste dazu erst mal Schnee liegen. Wenn man sich aber das Berliner Winter Ende Januar anschaut, ist es aber recht wahrscheinlich, dass es in den nächsten Monaten immer wieder Schnee gibt. Schön rodeln könnt ihr zum Beispiel im Volkspark Friedrichshain oder im Viktoriapark in Kreuzberg.  Zum Volkspark Friedrichshain könnt ihr direkt mit der Straßenbahn M10 (ca. 10 Minuten) fahren bis Haltestelle Paul-Heyse-Straße. Zum Viktoriapark kommt ihr am besten wenn ihr mit der U-Bahn bis Platz der Luftbrücke fahrt (einmal umsteigen). Dort findet ihr dann den „Kreuzberg“, welcher auch dem gleichnamigen Berliner Viertel seinen Namen gegeben hat.

Platz 5: Kino

Einkuscheln und berieseln lassen.

Da es jetzt ja schon recht früh dunkel wird, hat man schon früh am Tag eine gute Ausrede, um es sich im Kinosessel bequem zu machen, Popcorn zu naschen und sich einen guten Kinofilm anzusehen. Gerade im Februar sollte man die Gelegenheit am Schopf greifen und sich Tickets für einen Film der Berlinale besorgen. Auf diesem internationalen Filmfestival kann es gut sein, dass man den einen oder anderen Hollywood Star entdeckt oder von einem komplett abgedrehten, experimentellen Film überrascht wird. Auch sonst ist die Auswahl an Kinos in Berlin super – von großen Touristenlieblingen wie Cinestar bis zu kleineren, unabhängigen Kinos wie dem Babylon Kino auf der Dresdner Straße in Kreuzberg gibt es hier alles. Ein Cinestar gibt es zum Beispiel am Alexanderplatz wo ihr super mit der S-Bahn hinkommt und das Babylon Kino ist gleich an der Haltestelle „Kottbusser Tor“ und ihr erreicht es  vom Hostel aus mit der U-Bahn in 10 Minuten.

Wir hoffen, dass wir euch davon überzeugt haben, dass Berlin auch im Winter durchaus einen Besuch Wert ist.

Bis bald,

Euer Industriepalast Team

Simon Reuter (Blogger)

Simon Reuter (Blogger)

ist Wahlberliner aus Überzeugung und vielgereister Backpacker aus Leidenschaft. Als Rezeptionist erlebt er das Hostel-Leben an vorderster Front, als Blogger leitet er seit 2014 den Berlin-Blog des Industriepalast Hostels.
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is Berliner by choice and a passionate backpacker himself. As a receptionist he knows the real hostel life; as a blogger he's been writing for Industriepalast Hostel's Berlin blog since 2014.
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