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Vor kurzem ist das berühmte White Trash Fast Food Restaurant umgezogen – und zwar gleich zu uns um die Ecke. Deswegen wollen wir euch heute etwas über das White Trash erzählen und hoffen, dass unser Artikel Appetit auf mehr macht.

DIE IDEE

Mit seiner einzigartigen Idee hat sich das White Trash in Berlin schon länger einen Namen gemacht. Dort kann man „exotisches Essen nach Hausfrauen-Art“ genießen, soll heißen, leckere Burger mit ausgefallenen Belägen. Das Restaurant lockt mit einer Geschmacksverschmelzung von deutsch-asiatisch-mexikanisch-französisch-schweizer Burger-Küche. So kann man hier zum Beispiel Nachos und Guacamole als Vorspeise naschen, einen Ziegenkäse-Walnuss Burger als Hauptgang und das Schlemmen mit einem Apfelkuchen wie bei Mutti abschließen. Zum selbstgemachten Essen mit Freunden gibt’s auch noch was auf die Ohren – „Teufelsmusik“ wie das White Trash es nennt. Mit anderen Worten hört ihr dort live Rock, Punk, Country und New Wave.

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DAS ALTE

Das White Trash wurde im Jahr 2000 am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin Mitte in einem ehemaligen Irish Pub eröffnet. Die rustikal-urige Atmosphäre eines Irish Pubs konnte man im alten White Trash noch immer spüren – viel Holz, verwinkelte Ecken mit Tischlein, rustikale Verzierung an der Bar und Bier- und Whisky liebende Rocker und Reisende. Gleichzeitig hatte man das Gefühl in einem kitschigen chinesischen Restaurant zu sitzen, weil überall chinesische Lampions und rot-goldene Deko-Elemente hingen. Diese verrückte Mischung aus asiatischem Kitsch und Irischem Pub-Flair machten das White Trash zu einem ganz eigenen Ort, der bunt, voller Leute und laut war. Während auf den oberen Etagen gespeist, getrunken und gerockt wurde, konnte man sich im Untergeschoss (nur mit Voranmeldung!) tätowieren lassen oder auch live Acts in der Diamond Longe erleben.

DAS NEUE

Seit kurzem befindet sich das White Trash nun direkt neben dem Club der Visionäre im hippen Treptow, gleich bei Kreuzberg. Das heißt, vom Industriepalast sind es mit dem Fahrrad nur gute fünf Minuten bis zum Restaurant. Überraschenderweise ist das neue White Trash sowohl vom Design als auch von der Atmosphäre total anders als die alte. Schon die Umgebung ist komplett anders – in Treptow/Kreuzberg ist das White Trash nun von einem viel grüneren und jüngeren Viertel Berlins umgeben.

Das Erste was auffällt, wenn man die neue Location betritt, ist der riesige Außenbereich, den es im alten White Trash nicht gab. Im bezaubernden Garten gibt es viel Grün und viel Holz, kleine Treppchen, zusammengezimmerte Brückchen, rustikale Biertischgarnituren und Feuerschalen zum Händewärmen. Wenn es dunkel wird wirkt der Außenbereich besonders schön, da dann die blauen und roten Lichter im Himmel den Garten erleuchten und sich die Gäste am Feuer wärmen und zur Musik wippen. Das Sommerfeeling ist perfekt, wenn der riesige Grill draußen angeschmissen wird und es herrlich nach BBQ duftet. Zur neuen Location gehört aber auch ein Indoor-Bereich mit Bar, großer Bühne, Holzkisten und Biertischen. Mehrmals pro Woche spielen hier Live Bands für nur 3 € Eintritt und es gibt ansonsten jeden Abend rockige Musik von den DJs des Hauses. Inmitten von schlichter Holz-Deko und Countrymusik fühlt man sich hier wie in einem amerikanischen Saloon.

Wir schlussfolgern: das neue White Trash ist schlichter eingerichtet aber dafür grüner als das alte und die Burger und selbst gemachte Limonade mit Wodka schmecken noch genauso gut. Ein klarer Pluspunkt ist der neue Garten, welcher im Sommer ein richtiges BBQ-Feeling entstehen lässt.

Also, nichts wie hin!

Lasst es euch schmecken und berichtet uns wie ihr es fandet.

Von Norma

Bloggerin im Industriepalast Hostel

Webadresse und Fotos:  whitetrashfastfood.com

Simon Reuter (Blogger)

Simon Reuter (Blogger)

ist Wahlberliner aus Überzeugung und vielgereister Backpacker aus Leidenschaft. Als Rezeptionist erlebt er das Hostel-Leben an vorderster Front, als Blogger leitet er seit 2014 den Berlin-Blog des Industriepalast Hostels.
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is Berliner by choice and a passionate backpacker himself. As a receptionist he knows the real hostel life; as a blogger he's been writing for Industriepalast Hostel's Berlin blog since 2014.
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