weltkultur

Wo man sich auch umhört, Berlin ist und bleibt derzeit die angesagteste Hauptstadt der Welt. Grund dafür ist der ganz spezielle Mix aus Künstlern und Kreativen, verschiedensten Kulturen und einer ganz eigenen, unvergleichlichen Geschichte, der die Stadt so einzigartig macht. Berlin ist eben wie keine andere Stadt auf diesem Planeten. Habt ihr noch Zweifel? Dann seht euch diese Liste an mit sieben Dingen, die es nur in Berlin gibt:

eins: Die wahrscheinlich längste Galerie der Welt

east side gallery

Klar, die Berliner Mauer ist schon vor einem viertel Jahrhundert gefallen – aber eben nicht ganz: Ein gut einen Kilometer langes Teilstück am Ufer der Spree blieb stehen und wurde zur Leinwand für Künstler aus der ganzen Welt. Über 100 großflächige Bilder zieren die Betonmauer, die dem Namen East Side Gallery alle Ehre macht, dazu kommen zahlreiche weitere, kleinere Spraypaintings und Kritzeleien. Aus einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte wurde so einer der kreativsten Orte weltweit.

zwei: Der Späti, dein Freund und Helfer zu jeder Stunde

spaetkauf

Dieses Wort lernt jeder in Berlin zu lieben, und noch viel mehr, wofür es steht: Der Späti, kurz für Spätkauf, hat zu jeder Tages- und Nachtzeit genau das, was du gerade brauchst. Als Herzstück und Treffpunkt jeder Nachbarschaft ist er so viel mehr als nur ein Kiosk, obwohl er dich natürlich jederzeit gerne mit Getränken, Snacks oder Zigaretten versorgt – auch mitten in der Nacht. In einer Stadt, die niemals schläft, ist der Späti die Tankstelle für alle Bedürfnisse.

drei: Ein ehemaliger Flughafen im Herzen der Stadt

tempelhof

Man nehme einen riesigen, stillgelegten Flughafen, pflanze ihn mitten in die Millionenstadt und mache unter Einbeziehung der Nachbarschaft und vieler kreativer Köpfe einen gigantischen Park daraus. Fertig ist: die Tempelhofer Freiheit, das windige Naherholungsgebiet mitten in der Hauptstadt. Auf den Start- und Landebahnen ist reichlich Platz für allerlei sportliche Betätigung, auf den weiten Wiesen gibt es Grillpartys und Guerilla Gardening und die Flugzeugwracks und stillgelegten Hangars bilden die coole Kulisse dazu. Am besten genießt es sich hier aber natürlich bei einem schönen Sonnenuntergang mit einem kalten Bier in der Hand.

vier: Partys, die niemals enden

berlin

“Sperrstunde” ist in Berlin ein Fremdwort. Wenn anderswo die letzten Lichter ausgehen legt das Berliner Nachtleben erst so richtig los. Kaum ein Club, der vor Mitternacht überhaupt seine Pforten öffnet, und wenn die DJs die Bude erstmal ordentlich in Brand gesetzt haben, ist ein Ende so schnell nicht in Sicht. Viele Nachtclubs haben am Wochenende durchgängig von Freitag bis Montag geöffnet, und auch unter der Woche wird immer irgendwo gefeiert. Im Sommer kommen dann noch die legendären Berliner Open-Air-Partys dazu. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit euch die Tanzwut packt, das “Nacht”-Leben nimmt hört hier niemals auf.

fünf:    Der angesagteste Flohmarkt überhaupt

vintage2

Flohmärkte kennt ihr als eher schäbige Treffpunkte für Sammler und Schrotthändler auf leeren Supermarktparkplätzen? Weit gefehlt! Der Vintage- und Retrowelle der letzten Jahre sei Dank sind die Flohmärkte der Hauptstadt zu hippen Shopping-Partys geworden. Der bekannteste ist der sonntägliche Mauerpark-Flohmarkt in Prenzlauer Berg, der längst eine Mischung aus Straßenfest, Street-Food-Meile, Antiquitätenmarkt und Designertreffen ist. Schon die Straßenkünstler und die Open-Air-Karaoke-Party sind Grund genug, vorbeizuschauen. Also Jutebeutel über die Schulter und auf in den Vintage-Spaß!

sechs: Eine Insel aus Museen

weltkultur

Klar, Museen gibt es in jeder größeren Stadt, und sie zählen meist zu den bekanntesten Attraktionen. Aber gleiche eine ganze Insel nur aus Museen? Das gibt es nur in Berlin. Die Museumsinsel in Mitte ist seit dem 19. Jahrhundert einer der größten zusammenhängenden Museumskomplexe der Welt und schon wegen der herausragenden Architektur der einzelnen Bauten UNESCO-Weltkulturerbe. Darf bei keinem Berlin-Besuch fehlen!

sieben: Die kreativste Industriebrache

raw

Wenn Fabrikhallen nicht mehr gebraucht werden und ganze Industriebetriebe abgeschaltet werden, dann bleiben oft nur Verfall und Ruinen zurück, ein trostloser Anblick. Dass das nicht so sein muss zeigt eine ganz besondere Industriebrache in Berlin Friedrichshain: Das RAW-Gelände hat sich als bunt besprühter Phoenix aus den Backsteinruinen erhoben und ist jetzt eine der angesagtesten Locations der Stadt. Galerien und Bistrots, eine Skatehalle, Kletterhalle und Poolpartys sorgen bei Tag für ordentlich Spaß, bevor die Nachtclubs, Bars und Konzertvenues die Nacht erobern.

Seid ihr jetzt überzeugt, dass Berlin einfach einzigartig und unverwechselbar ist? Am Besten macht ihr euch einfach selbst ein Bild von der Stadt und kommt uns hier im Industriepalast Hostel Berlin besuchen – von hier aus lassen sich die vielen Eigenarten der Hauptstadt ganz entspannt entdecken.

Bis bald in Berlin

euer Simon

Blogger @IndustriepalastHostel

Simon Reuter (Blogger)

Simon Reuter (Blogger)

ist Wahlberliner aus Überzeugung und vielgereister Backpacker aus Leidenschaft. Als Rezeptionist erlebt er das Hostel-Leben an vorderster Front, als Blogger leitet er seit 2014 den Berlin-Blog des Industriepalast Hostels.
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is Berliner by choice and a passionate backpacker himself. As a receptionist he knows the real hostel life; as a blogger he's been writing for Industriepalast Hostel's Berlin blog since 2014.
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