Essen in Berlin

“Ich würde auch so gerne reisen, aber mir fehlt einfach das Geld!” Ist euch diese Ausrede auch schon begegnet? Travelblogs, neiderregende Instagram-Fotos und der scheinbar so viel aufregendere Facebook-Feed unserer vielgereisten Freunde wecken nicht nur unendliche Reisegelüste, sondern auch die Frage: Wie zur Hölle können die sich das leisten? Die Antwort ist ganz einfach: Reisen muss nicht teuer sein! Ganz im Gegenteil, denn die besten Erlebnisse kann man mit Geld ohnehin nicht kaufen. Wir vom Industriepalast Hostel Berlin bieten euch nicht nur einen komfortablen Aufenthalt in Wohlfühl-Atmosphäre zu einem unschlagbar günstigen Preis, wir wollen, dass ihr auch sonst Berlin so preisgünstig wie möglich erkunden könnt. Daher findet ihr in unserer neuen Serie Budget Berlin Tipps und Tricks für einen spannenden Städtetrip in die deutsche Hauptstadt, der den Geldbeutel minimal belastet. In den ersten drei Folgen haben wir euch mit Tipps versorgt, wie ihr die Hauptstadt günstig zu Fuß, per Stadtrundfahrt mit dem Bus oder mit kostenlosen Sehenswürdigkeiten erkunden könnt. Damit ihr das jedoch nicht mit leerem Magen tun müsst, haben wir heute den ultimativen Guide zu günstigem Essen in Berlin für euch:

Zauberwort: Street Food

Liebe geht durch den Magen, das weiß jeder. Und das gilt auch für die Reiseliebe! Das Problem dabei: Feines Essen im schönen Restaurant ist meist nicht unbedingt eine Option für den schmalen Geldbeutel. Gut, dass ihr in Berlin gelandet seid! Denn die schmuddelige Spreeprinzessin gilt in Foodie-Kreisen schon lange als Geheimtipp für exquisite und ausgefallene Küche zu verhältnismäßig günstigen Preisen – Kulinarische Traumpfade zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis quasi. Und obwohl ihr euch hier sogar einen schicken Restaurantbesuch leisten könnt (dazu unten mehr), gibt es sogar eine Möglichkeit, noch günstiger zu einem besonders leckeren Gaumenschmaus zu kommen. Das Zauberwort dafür lautet: Street Food. Ob Falafel, Shawarma, Döner, Currywurst, Burger, Sandwich, Thai-Nudeln, Pizza, Burrito oder was auch immer ihr begehrt – einen sättigenden Snack auf die Hand oder zum Hinsetzen bekommt ihr hier meist schon für 3 bis 5 Euro! Die Auswahl in den Straßen der Hauptstadt ist bombastisch, die Qualität ist aber leider nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Als Faustregel gilt: Wo viele Einheimische anstehen, schmeckt’s bestimmt – egal, ob beim noblen koreanischen Barbecue (“Mmaah Barbecue Express”,  Columbiadamm in Neukölln), klassischer Dönerbude (“Mustafas Gemüsdöner”, Mehringdamm in Kreuzberg) oder dem ausgefallenen, syrischen Hotdog (“REFUEAT”, Hermannplatz in Neukölln). Die ganz große Auswahl bekommt ihr aber bei den beliebten Street Food-Märkten in der Hauptstadt. Und auf Instagram macht sich das auch so richtig gut, also nix wie hin! Einen kleinen Street-Food-Guide mit den gängigsten Gerichten haben wir für euch unter dem Thema Snacken in Berlin zusammengefasst.

Darf’s ein bisschen schicker sein?

Ein romantisches Date bei der Frittenbude um die Ecke ist sicherlich mal eine ausgefallene Idee. Aber auf Dauer? Ab und an muss es eben doch ein schönes Restaurant sein. In Berlin gibt’s das auch für den kleinen Geldbeutel! Und ein günstiger Preis muss dabei nicht unbedingt für Billo-Qualität stehen – ganz im Gegenteil. Fast überall findet ihr ordentliche Restaurants mit guter Küche und Hauptgerichten zwischen 5 und 10 Euro. Wer es noch günstiger möchte kann sogar unter 5 Euro fündig werden, etwa beim italienischen Restaurant Pizza-Dach in der Friedrichshainer Wühlischstraße, dem südindischen Chutnify in Neukölln oder dem schwäbischen Spätzle-Express in der Wiener Straße in Kreuzberg. Der Berliner Food-Blog FiveEuroFeed hat sich gänzlich der Jagd nach leckeren Essgelegenheiten für weniger als 5 € verschrieben – ein guter Ausgangspunkt für eure Suche nach günstigen Dinner-Optionen.

Wegwerfen ist Verschwendung

Fast die Hälfte aller produzierten und prinzipiell essbaren Lebensmittel landet in Deutschland früher oder später auf dem Müll. Dass das nicht sein muss zeigen vielfältige Initiativen, vorneweg jene, die Foodsharing betreiben. Als legale Alternative zum anarchischen “Containern”, also dem wieder Herausholen von noch genießbaren Lebensmittel aus Abfallcontainern von Supermärkten und Restaurants, werden hier jene Lebensmittel, die zwar noch genießbar sind, aber nicht mehr verkauft werden können, herausgegeben noch bevor sie wortwörtlich auf dem Müll landen. Einen ähnlichen Weg geht die neue App “Too Good To Go: Hier kann man für kleines Geld (2 – 5 Euro) eine große Portion noch nicht verkauften Essens erwerben und zu einer festen Uhrzeit abholen. Was dann tatsächlich im Paket ist, bleibt eine Überraschung, aber so kommt ihr auch mal für sehr kleines Geld an ein richtig leckeres Restaurant-Gericht. Die App ist für Apple iOS und Android im jeweiligen App-Store erhältlich.

Stadtkultur im Magen

Reisefreudige Foodies wissen es schon lange: der Beste Weg, einen Ort kennenzulernen, führt über die Zunge und hinein in den Magen. Und so lässt sich die Geschichte Berlins hervorragend auch gastronomisch erzählen. Die Crew von Fork & Walk Tours Berlin weiß das, und hat daher eine bunte Mischung aus leckeren Berlin-Touren im Programm. Ob historisch oder transkulturell, für Nachtschwärmer oder Veganer, diese etwas anderen Stadtführungen machen glücklich und satt. Die – Achtung, flacher Wortwitz: – geschmackvollen Touren sind ihr Geld absolut wert, und für den kleinen Geldbeutel haben sie auch eine im Programm: “Berlin Classics” ist die Budget-Variante der urbanen Erschmeckungsreise und bringt euch abwechslungsreich und unterhaltsam schlichte Klassiker der Berliner (Straßen-)Küche näher. Schon ab 36€ gibt es das unvergessliche Erlebnis, Anmeldung online.

Wir vom Industriepalast Hostel haben natürlich auch noch eine Vielzahl weiterer Restaurants und Snack-Bars für euch. Sprecht uns einfach an der Rezeption an und wir helfen euch gerne weiter. Übrigens bekommt ihr bei uns auch täglich ein reichhaltiges All you can eat-Frühstücksbuffet für günstige 6 Euro – inkl. Getränke.

Einen günstigen Schmaus wünscht euch

euer Simon

Blogger @IndustriepalastHostel

Datei: #111195374 | Urheber: nenetus – fotolia

Simon Reuter (Blogger)

Simon Reuter (Blogger)

ist Wahlberliner aus Überzeugung und vielgereister Backpacker aus Leidenschaft. Als Rezeptionist erlebt er das Hostel-Leben an vorderster Front, als Blogger leitet er seit 2014 den Berlin-Blog des Industriepalast Hostels.
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is Berliner by choice and a passionate backpacker himself. As a receptionist he knows the real hostel life; as a blogger he's been writing for Industriepalast Hostel's Berlin blog since 2014.
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