Berlin Budget

“Ich würde auch so gerne reisen, aber mir fehlt einfach das Geld!” Ist euch diese Ausrede auch schon begegnet? Travelblogs, neiderregende Instagram-Fotos und der scheinbar so viel aufregendere Facebook-Feed unserer vielgereisten Freunde wecken nicht nur unendliche Reisegelüste, sondern auch die Frage: Wie zur Hölle können die sich das leisten? Die Antwort ist ganz einfach: Reisen muss nicht teuer sein! Ganz im Gegenteil, denn die besten Erlebnisse kann man mit Geld ohnehin nicht kaufen. Wir vom Industriepalast Hostel Berlin bieten euch nicht nur einen komfortablen Aufenthalt in Wohlfühl-Atmosphäre zu einem unschlagbar günstigen Preis, wir wollen, dass ihr auch sonst Berlin so preisgünstig wie möglich erkunden könnt. Daher findet ihr in unserer neuen Serie Budget Berlin Tipps und Tricks für einen spannenden Städtetrip in die deutsche Hauptstadt, der den Geldbeutel minimal belastet. In den ersten vier Folgen haben wir euch mit Tipps versorgt, wie ihr die Hauptstadt günstig zu Fuß, per Stadtrundfahrt mit dem Bus  oder mit kostenlosen Sehenswürdigkeiten erkunden könnt, und wie ihr an leckeres Essen besonders günstig kommt. Diese Woche verraten wir euch, welche Berlin City Guide Apps euch praktisch kostenlos durch die Stadt führen.

Der Reiseführer auf deinem Smartphone

Dass man Touristen daran erkennt, wie sie hilflos mit dem Reiseführer in der Hand zwischen Sehenswürdigkeiten im Weg herum stehen, dieses Klischee hat langsam aber sicher ausgedient. Smartphone Apps bringen euch tausende Seiten kleingedruckter Infos über Sehenswürdigkeiten, Museen, Restaurants und Fortbewegungsmittel in eure Hosentasche. Auch für die deutsche Hauptstadt gibt es natürlich längst praktische City Guide Apps. Die vielleicht beste auf dem Markt ist der Berlin Reiseführer – mTrip, erhältlich sowohl im Playstore für Android, als auch im App Store für Apple Produkte. Alle Sehenswürdigkeiten, detaillierte Kartenfunktionen und individuelle Reiserouten bietet die App, das ganze komplett offline, also ohne Bedarf nach einer funktionierenden Internetverbindung unterwegs. Die App kostet derzeit 3,99€ und damit in jedem Fall weniger als ein druckfrischer Reiseführer.

Kostenlos kommt der Ulmon Berlin Reiseführer daher; auch hier gibt es offline-Karten, Infos zu Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Und für Entdeckungen abseits der touristischen Pfade steht die Application Going Local Berlin vom Berliner Tourismusportal visitBerlin zur Verfügung, ebenfalls kostenlos, ebenfalls mit Offline-Funktionen und ebenfalls für sowohl Android- als auch Apple-Nutzer.

Geschichte virtuell erleben

iPhone-User haben in Berlin das Privileg zweier großartiger Apps zum historischen Berlin: Die Apps Berlin History Guide und Berlin Kalter Krieg bieten jeweils einen spannenden, GPS-genauen Stadtrundgang speziell zum jeweiligen Thema. Wer sich auf Spurensuche bezüglich der Berliner Mauer begeben will, sollte sich die preisgekrönte Anwendung Die Berliner Mauer von der Bundeszentrale für politische Bildung herunterladen. Geschichte und Verlauf der Mauer können anhand kurzer, geführter Touren im Gebiet der ehemaligen Mauer nachvollzogen werden, dazu stehen zahlreiche Fotos, Videos und Audiospuren zur Verfügung. Einen besonderen Fokus auf Zeitzeugenberichte legt die iPhone-App Mauerschau, wo an historischen Orten die Geschichten und Erlebnisse echter Zeitzeugen im Handy auf euch “warten”. Die App selbst ist kostenlos, bestimmte Touren kosten aber extra.

Im Verkehrs-Dschungel den Durchblick behalten

Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin ist hervorragend ausgebaut. Tatsächlich ist es derart gut ausgebaut, dass man vor lauter S-, U- und Tram-Bahnen mitunter schnell den Überblick verliert. Selbst Ur-Berliner kennen sich im Öffi-Dschungel oft nur auf ihren Gewohnheitsrouten aus. Umso praktischer sind da Smartphone-Apps für den öffentlichen Nahverkehr. Inzwischen gibt es eine Vielzahl solcher Apps, auch für die Bundeshauptstadt. Es liegt natürlich nahe, auf die offizielle Anwendung der Berliner Verkehrsbetriebe “BVG FahrInfo Plus” zu setzen. Mit allen Bahn- und Buslinien in Echtzeit bringt euch die App schnell und sicher ans Ziel. Eine gute Alternative stellt auch die bei Android-Nutzern beliebte Anwendung Öffi – Journey Planner dar – sie funktioniert zuverlässig auch in anderen deutschen Großstädten.

Wer sich trotzdem lieber bequem in ein Taxi schwingen möchte, dem sei die Erweiterung Taxi Berlin empfohlen. Da Uber in Deutschland aus rechtlichen Gründen kaum eine Rolle spielt, ist diese App die beste Methode um überall und jederzeit schnell, sicher und nachverfolgbar ein Taxi zu rufen. All diese Apps benötigen aber natürlich eine stabile Internetverbindung, was für Smartphonebesitzer ohne deutsche Sim-Karte oder ohne mobiles Datenpaket unter Umständen schwierig werden kann. Auch dafür gibt es aber Abhilfe:

Gratis-WLAN an vielen Ecken

Kostenloses WLAN gibt es nicht mehr nur bei Starbucks und McDonald’s, auch in Berlin gibt es mittlerweile eine Vielzahl von WiFi-Hotspots in der gesamten Innenstadt. Neben kommerziellen Angeboten der bekannten Provider verfügen mittlerweile auch die meisten U-Bahnhöfe über kostenlosen Internetzugang. Die Stadt selbst betreibt einige Hundert WLAN-Hotspots im Tausch gegen das Ansehen eines kurzen Werbevideos. Apps wie Hotspotfinder Berlin (Android) oder Berlin FreeWifi (Apple) helfen bei der Suche nach dem nächsten Internetzugang fürs Smartphone. Noch praktischer, wenn auch rechtlich mitunter in einer Grauzone, ist die Anwendung WiFi Map (Android & Apple), sie findet nicht nur öffentliche Hotspots sondern auch passwortgeschützte Netzwerke, deren Zugang von den Besitzern öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Gerade in Gegenden mit einer hohen Dichte an Cafés, Restaurants, Hotels und Shopping-Malls hat man so auch ohne EU-Simkarte fast durchgängig eine Internetverbindung auf dem Telefon.

Bildnachweis: Datei: #138835720 | Urheber: Ewais – fotolia

Simon Reuter (Blogger)

Simon Reuter (Blogger)

ist Wahlberliner aus Überzeugung und vielgereister Backpacker aus Leidenschaft. Als Rezeptionist erlebt er das Hostel-Leben an vorderster Front, als Blogger leitet er seit 2014 den Berlin-Blog des Industriepalast Hostels.
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is Berliner by choice and a passionate backpacker himself. As a receptionist he knows the real hostel life; as a blogger he's been writing for Industriepalast Hostel's Berlin blog since 2014.
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